Schwedischer Snus hat eine lange Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Als europäische Entdecker im 16. Jahrhundert Tabak aus der Neuen Welt mitbrachten, wurde er schnell in ganz Europa populär. Im 17. Jahrhundert erreichte Snus Schweden, und im 18. Jahrhundert galt er als Luxusprodukt unter der Aristokratie. Auf dem Höhepunkt der Tabakproduktion wurde in über 70 Städten in Schweden Tabak angebaut, und Snus wurde zu einem festen Bestandteil der Kultur. Im Laufe der Zeit entwickelte sich schwedischer Snus zu dem feuchten, fein gemahlenen Produkt, das bis heute verwendet wird.
Die Produktion von schwedischem Snus wuchs im 19. Jahrhundert rasant, und bekannte Marken wie General und Röda Lacket wurden gegründet. Eine herausragende Marke war Ljunglöf’s Ettan, die zur beliebtesten Snus-Sorte ihrer Zeit wurde und bis heute ein bekannter Name ist. Schwedens Engagement für hochwertige Snus-Produkte hat dazu beigetragen, Snus fest in der schwedischen Kultur zu verankern, wo er bis heute weit verbreitet ist.
Es gibt zwei Hauptarten von schwedischem Snus:
Zu den führenden schwedischen Snus-Marken gehören:
Es gibt viele Arten von Snus und oralen Nikotinprodukten - aber was unterscheidet sie voneinander? Hier ist ein Vergleich:
Die Hauptunterschiede zwischen schwedischem und amerikanischem Snus liegen in der Größe der Portionen, dem Geschmack und der Nikotinstärke.
Schwedischer Snus hat in Deutschland eine wachsende Fangemeinde, insbesondere unter Sportfans und Rauchern, die eine Alternative suchen. In der Fußball-Bundesliga wird immer wieder spekuliert, dass einige Profis Snus oder Nikotinpouches verwenden, was zur wachsenden Aufmerksamkeit für diese Produkte beiträgt.
Da Snus diskret verwendet werden kann und Nikotin ohne Rauch abgibt, ist er für viele attraktiv. Allerdings ist der Verkauf von schwedischem Snus in Deutschland aufgrund von EU-Vorschriften nicht erlaubt, weshalb das Interesse an Nicotine Pouches als legale Alternative stark gestiegen ist.
Obwohl Snus in Deutschland nicht legal verkauft werden darf, steigt das Interesse – insbesondere unter Profisportlern. Viele schätzen Snus, weil er diskret verwendet werden kann und eine rauchfreie Nikotinaufnahme bietet. Da Snus nicht erhältlich ist, greifen viele Verbraucher stattdessen zu Nikotinbeuteln, die ein ähnliches Erlebnis bieten - nur ohne Tabak.
In Schweden nutzen rund 1 Million Menschen Snus, während der Zigarettenverkauf rückläufig ist. Trotzdem führen steigende Steuern auf Tabakprodukte (die seit 2006 um 370 % gestiegen sind) dazu, dass sich viele Nutzer alternativen Produkten zuwenden – insbesondere tabakfreien Nikotinpouches, die steuerlich günstiger sind.
In Ländern mit hoher Snus- und Nikotinpouch-Nutzung, wie Schweden und Norwegen, sind tabakbedingte Krankheiten deutlich seltener.
Es wird geschätzt, dass in der gesamten EU jedes Jahr 210.000 weniger Menschen an tabakbedingten Krankheiten sterben würden, wenn die Raucherquote so niedrig wäre wie in Schweden.
In Großbritannien gibt es die dritthöchste Zahl an rauchbedingten Todesfällen in Europa. Es wird vermutet, dass eine Politik ähnlich wie in Schweden die jährlichen rauchbedingten Todesfälle bei Männern in Großbritannien um 28.410 senken könnte – von derzeit 52.414 auf 24.004.
Aufgrund der gesetzlichen Lage in Deutschland ist der Kauf von schwedischem Snus nicht möglich. Allerdings gibt es eine große Auswahl an Nikotinpouches, die ein ähnliches Erlebnis bieten - nur ohne Tabak.
Diese tabakfreien Snus-Alternativen sind bei führenden schwedischen Marken wie White Fox, Skruf und Klint erhältlich. Sie bieten die gleiche Benutzerfreundlichkeit, eine große Auswahl an Geschmäckern und verschiedene Nikotinstärken.